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| Mit
seinen bis zu 100 Meter hohen senkrechten Felswänden ist der Kings
Canyon, oder auch Watarraka, wie ihn die Aborigines nennen, eine der
spektakulärsten Felsschluchten Australiens. Wind und Wasser haben hier
über Millionen von Jahren einen tiefen Einschnitt in den roten
Sandstein der Landschaft gegraben und eine grüne Oase mitten im Outback
geschaffen. Tief am Boden des Canyons, geschützt vor Austrocknung,
haben sich ganzjährig wasserführende Becken gebildet, die heute die
Grundlage für die reiche Flora und Fauna des Kings Canyons darstellen. |
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| Am westlichen Rand des West MacDonnell Nationalparks liegt die Redbank Gorge,eine schmale Schlucht, die das Wasser in einen Ausläufer des Mount Sonder gegraben hat. Vom Ausgang der Schlucht führt ein Pfad über das ausgetrocknete Flussbett bis zum Ende des Canyons. Eukalyptusbäume, die nur während der Regenzeit mit Wasser versorgt werden, säumen den immer enger werdenden Flusslauf. Mit jedem Meter wird der sandige Untergrund mehr und mehr von Felsen verdrängt, bis der Pfad abrupt vor einem kleinen See endet, der den Weg versperrt. Auf der gegenüberliegenden Seite sieht man noch, wie die Fortsetzung der Schlucht in einer schmalen Klamm zwischen den steilen Felsen verschwindet. |
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| Im
Westen Australiens liegt der Mount Augustus, ein langgestreckter
Inselberg, der sich mit seinen 800 Metern über die umgebende Landschaft
erhebt. Die Aborigines nennen den Berg Burringurrah, nach einer Figur
aus ihrer Dreamtime. Demnach war Burringurrah ein heranwachsender
Aborigine, der aus Furcht vor dem Initiationsritus vor seinem Stamm
floh. Seine aufgebrachten Stammesmitglieder verfolgten und töteten ihn.
An dem Ort, an dem er fiel, erhebt sich heute der Mount Augustus. An
den Westhängen des Berges sind noch heute die Felsformationen zu sehen,
an denen er einst tödlich verletzt wurde. |
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| Etwa
200 km nordwestlich von Perth liegt der Nambung National Park, der
hauptsächlich berühmt ist für tausende schroffe Kalksteinformationen,
die aus dem Boden zu wachsen scheinen. Entstanden sind die bis zu 3
Meter hohen Pinnacles wahrscheinlich aus den verwitterten Überresten
von Meereslebewesen wie Muscheln und Korallen, die sich hier ablagerten
und später wieder von Wind und Wasser freigelegt wurden. Eine andere
Theorie führt die Entstehung auf versteinerte Baumwurzeln zurück. Egal,
welche Theorie nun wahr ist, im zarten Abendlicht der untergehenden
Sonne beginnen die Pinnacles in verschiedensten Farben zu leuchten und
die Landschaft in ein surreales Gemälde zu verwandeln. |
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| Im
Westen Australiens liegt die kleine, verschlafene Ortschaft Sandstone.
Nur wenige Kilometer südlich davon befindet sich der Devil‘s Arch, auch
London Bridge genannt, eine natürliche Felsbrücke im Herzen des
Outbacks. Über Jahrtausende haben Wind und Regen hier ein Fenster in
den Fels gegraben und eine Sandsteinbrücke in die Landschaft geformt.
Doch die Erosion schreitet unerbittlich weiter. Im frühen 19.
Jahrhundert konnte man noch mit dem Pferdegespann auf die Brücke fahren
und sich fotografieren lassen. Heute ist die Brücke nur noch einen
Meter breit und inzwischen viel zu zerbrechlich, um auch nur einen
Menschen zu tragen. Doch die Tage der Brücke sind gezählt, und es ist
nur noch fraglich, wie lange die Verbindung zwischen den beiden Seiten
bestehen bleibt. |
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Im
Norden des westaustralischen Karijini Nationalparks liegt die Kalamina
Gorge, eine kleine Felsschlucht, die die Erosion über Jahrmillionen in
den roten Felsen gegraben hat. Im Sommer steigen die Temperaturen
oberhalb der Felsen oft auf über 40°C, während am Grund der Schlucht,
geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung, eine kühle Oase entstanden
ist. Kleine Teiche, die ganzjährig Wasser führen, bilden die Grundlage
für das dichte Wachstum von Eukalyptusbäumen, in deren Kronen
verschiedene Vögel brüten. Schilf gedeiht an den Ufern, und zwischen
ihm tummeln sich Frösche auf der Jagd nach Insekten. Mit der
tiefstehenden Abendsonne, wenn die Luft sich weiter abgekühlt hat,
kommen Wallabys und Kängurus ans Ufer, um ihren Durst zu stillen. ![]() |
| Im
Norden des westaustralischen Karijini Nationalparks liegt die Kalamina
Gorge, eine kleine Felsschlucht, die die Erosion über Jahrmillionen in
den roten Felsen gegraben hat. Im Sommer steigen die Temperaturen
oberhalb der Felsen oft auf über 40°C, während am Grund der Schlucht,
geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung, eine kühle Oase entstanden
ist. Kleine Teiche, die ganzjährig Wasser führen, bilden die Grundlage
für das dichte Wachstum von Eukalyptusbäumen, in deren Kronen
verschiedene Vögel brüten. Schilf gedeiht an den Ufern, und zwischen
ihm tummeln sich Frösche auf der Jagd nach Insekten. Mit der
tiefstehenden Abendsonne, wenn die Luft sich weiter abgekühlt hat,
kommen Wallabys und Kängurus ans Ufer, um ihren Durst zu stillen. |
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| Auch
wenn das australische Outback mit seiner weiten und kargen
Buschlandschaft tot und trocken wirkt, kommt es im Laufe jedes Jahres
immer wieder zu ausgiebigen Regenfällen. Von November bis April bringen
feucht-warme Luftmassen, die über dem Indischen Ozean entstehen,
wolkenbruchartige Niederschläge, gewaltige Gewitter und zerstörerische
Zyklone über den australischen Kontinent. Der Regen ist oft so heftig,
dass binnen weniger Stunden ausgedehnte Teile des Outbacks
zentimeterhoch unter Wasser stehen und weite Teile des Landes
unpassierbar werden. Er ist jedoch auch die Quelle für das Aufblühen
der Landschaft in den Wochen danach. Wo zuvor rote, staubige Erde
vorherrschte, wächst dann ein spektakuläres Meer aus bunten Pflanzen. |
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Im
Norden des westaustralischen Karijini Nationalparks liegt die Kalamina
Gorge, eine kleine Felsschlucht, die die Erosion über Jahrmillionen in
den roten Felsen gegraben hat. Im Sommer steigen die Temperaturen
oberhalb der Felsen oft auf über 40°C, während am Grund der Schlucht,
geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung, eine kühle Oase entstanden
ist. Kleine Teiche, die ganzjährig Wasser führen, bilden die Grundlage
für das dichte Wachstum von Eukalyptusbäumen, in deren Kronen
verschiedene Vögel brüten. Schilf gedeiht an den Ufern, und zwischen
ihm tummeln sich Frösche auf der Jagd nach Insekten. Mit der
tiefstehenden Abendsonne, wenn die Luft sich weiter abgekühlt hat,
kommen Wallabys und Kängurus ans Ufer, um ihren Durst zu stillen. ![]() |
| Die
verlorene Welt der Bungle Bungles, oder auch Purnululu, wie sie in der
Sprache der hiesigen Aborigines genannt wird, ist ein einzigartiges
Naturwunder mitten in einer entlegenen Wildnis. Wind und Regen haben
hier seit 20 Millionen Jahren bienenkorbähnliche Dome mit tiefen
Schluchten in das Sandstein-Plateau gegraben. Ablagerungsvorgänge, die
lange vor der Entstehung der ersten Dome stattfanden, haben die
Schichtung des Bodens erzeugt, die heute für das spektakuläre
orange-schwarze Streifenmuster der Bungles verantwortlich ist.
Besonders im Licht der tiefstehenden Abendsonne beginnen die Dome wie
glühende Kohlen in einem tiefen Orange zu leuchten. |
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| Er
ist wohl das bekannteste Naturwahrzeichen Australiens, der Ayers Rock
oder Uluru, wie die Aborigines ihren heiligen Berg nennen. Tief im
Herzen des australischen Kontinents, von weither sichtbar, überragt der
Inselberg mit etwa 350 Metern die umgebende Landschaft. Auch wenn er
aus der Ferne glattgeschliffen und wie ein riesiger roter Kieselstein
wirkt ist aus kürzerer Distanz deutlich zu sehen, wie sehr Wind und
Wetter der Oberfläche des Berges zusetzen. Besonders an der
Nordostflanke hat die Erosion den Felsen großflächig aufgebrochen und
feine Strukturen tief in den Berg gegraben. |
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| Sie
sind die wahren Baumeister des Outbacks: Termiten. Bis zu sieben Meter
können ihre Festungen in den Himmel ragen und ganze Staaten mit
mehreren Millionen Tieren beherbergen. Oftmals nutzen die Termiten die
Reste eines abgestorbenen Baumes als Grundgerüst für ihren Hügel. Eine
Mischung aus Erde und zerkauten Pflanzenresten bildet den Grundstoff
des Baumaterials, das eine enorme Festigkeit und Widerstandsfähigkeit
erreicht. Eine komplexe Struktur aus Gängen und Zinnen mit
Windschächten sorgt für ständige Frischluft und eine gleichbleibende
Temperatur bis ins Innerste des Termitenbaus. Hier, geschützt durch
viele Schichten des Termitenzements, liegt der wichtigste Ort des
Staates: die Kammer der Königin. |
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Im
Norden des westaustralischen Karijini Nationalparks liegt die Kalamina
Gorge, eine kleine Felsschlucht, die die Erosion über Jahrmillionen in
den roten Felsen gegraben hat. Im Sommer steigen die Temperaturen
oberhalb der Felsen oft auf über 40°C, während am Grund der Schlucht,
geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung, eine kühle Oase entstanden
ist. Kleine Teiche, die ganzjährig Wasser führen, bilden die Grundlage
für das dichte Wachstum von Eukalyptusbäumen, in deren Kronen
verschiedene Vögel brüten. Schilf gedeiht an den Ufern, und zwischen
ihm tummeln sich Frösche auf der Jagd nach Insekten. Mit der
tiefstehenden Abendsonne, wenn die Luft sich weiter abgekühlt hat,
kommen Wallabys und Kängurus ans Ufer, um ihren Durst zu stillen. ![]() |
| Etwa
30 Kilometer westlich des Ayers Rock liegt eine weitere Felsengruppe im
Outback: Kata Tjuja oder die Olgas, wie sie von den weißen Entdeckern
getauft wurden. Bis zu 550 Meter hoch überragen die 36 Felsenkuppeln
die umgebende Landschaft. Tagsüber, wenn die Sonne ihren höchsten Stand
erreicht hat, steigen die Temperaturen in den Schluchten zwischen den
Felsen auf weit über 40 °C und ein heißer Wind weht durch die Täler.
Erst mit der untergehenden Sonne fallen die Temperaturen wieder auf
erträgliche Werte. Doch dann lässt das tief stehende und warme
Abendlicht Kata Tjuja aufleuchten, und die Kuppen glühen in tiefem
Orange, als ob die Felsen noch die Hitze des Tages abstrahlen müssten. |
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| Etwa
120 km südöstlich von Cooper Pedy liegt mitten in der Painted Desert
der Mt Arckaringa, ein alleinstehender Berg, der mit etwa 180 m Höhe
das umliegende Outback überragt. Dieses Kaleidoskop an Farben, das von
Weiß über Gelb und Braun bis hin zu einem dunklen Rot reicht, findet
seinen Ursprung im eisenhaltigen Kalkgestein, das die gesamte
Landschaft dominiert. Noch weiß, wenn es unter den oberen Schichten vor
der Luft geschützt ist, beginnt das Gestein sich langsam zu verfärben,
sobald Wind und Regen den Boden aufbrechen und das Eisen mit dem
Sauerstoff in Berührung kommt. Schicht für Schicht werden so die sich
ständig verfärbenden Flächen der Hänge abgetragen, bis irgendwann der
ganze Berg verschwunden sein wird. |
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